Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber wo auch immer es Reichtum gibt, dort herrscht auch Armut. Die Leute, die am wenigsten haben, für die kein Licht in der Dunkelheit zu leuchten scheint, diese sollten in die Stille horchen, denn man sagt, man kann dort den Gesang der Nachtigallen hören, eine Zuflucht für alle die keine Hoffnung mehr verspüren. Schauen Sie, zu unserer Linken befindet sich das Nightingale Theatre, man munkelt das sich des nachts die Nachtigallen dort tummeln, aber wer weiß schon, ob es stimmt, was auf den Straßen verbreitet wird? Vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?



Wir schreiben das Jahr 2019.
Mai bis August




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

"I spend years running away and not towards" [Brother]

in Gentlemen 19.07.2019 19:37
von Ichabod Galloway | 505 Beiträge

BASIC FACTS

▪ Ichabod Galloway | 40 Jahre | Investor des Nightingale Theatres; Leiter der Nachtigallen | Oberschicht ▪


FACECLAIM

▪ Cillian Murphy ▪



STORYLINE

Als bei Caroline Galloway am 30. Oktober 1978 spät in der Nacht die Wehen einsetzten, ahnte sie noch nicht wie verheerend die kommenden Stunden enden sollten. Sie und ihr Ehemann hatten schon viele Jahre darauf gewartet endlich ein Kind zu bekommen und als Caroline im Alter von 36 Jahren schließlich schwanger wurde und sich dabei auch noch herausstellte, dass es Zwillinge werden würden, war die Freude selbstverständlich groß.
Eine Freude, die schnell niedergeschmettert wurde, als am 31. Oktober um 20 Uhr nur einer der beiden Jungen lebendig auf die Welt kam. Der Zweite Sohn hatte sich in Steißlage befunden und obwohl der Art glaubte es würde alles gut gehen, übersah er einen entscheidenden Faktor, die etwas verkürzte Nabelschnur hatte sich um seinen Hals gewickelt, was dafür sorgte, dass ihm dank der verkehrten Lage zu lange kein Sauerstoff zugeführt werden konnte. Der Junge verstarb wenige Minuten nachdem er den Mutterleib verlassen hatte.
Der erste der Beiden, zwar etwas zu leicht aber andernfalls gesund, wurde in die Arme seiner Mutter gelegt. Doch Caroline war zu erschöpft und erschüttert durch die Geburt und den Verlust ihres zweiten Kindes, sodass es Victor, ihr Ehemann war, der der Krankenschwester den Namen, für den sie sich entschieden hatten mitteilen sollte. Victor jedoch, ebenfalls geschockt und mit den Nerven am Ende, konnte sich in jenem Moment bei bestem Willen nicht mehr daran erinnern, auf welchen Namen sie sich letzten Endes geeignet hatten und so entschied er sich spontan für den ersten Namen, der ihm in den Sinn kam. Er hatte, da er schon immer ein großer Fan von allem, was auch nur im Entferntesten mit Halloween zu tun hatte, war, erst vor kurzem die Geschichte von "Sleepy Hollow" gelesen und so kam es, dass dem Jungen der Name Ichabod gegeben wurde.

Ichabod verbrachte die ersten Jahre seines Lebens als Einzelkind. Es lag weniger daran, dass seine Eltern nicht noch ein Kind wollten, sondern vielmehr daran, dass sie sich zu sehr davor fürchteten, noch mal ein Kind zu verlieren. Diesen Schmerz wollten sie sich auf keinen Fall erneut aussetzen. Aus diesem Grund wuchs Ichabod auch vor allem in den ersten Jahren unter den wachsamen und stets besorgten Augen seiner Eltern auf, die es kaum ertragen konnten ihn auch nur für ein paar Sekunden alleine zu lassen.
Erst als Ichabod 7 Jahre alt wurde und sich herausstellte, dass seine Mutter trotz des höheren Alters noch einmal schwanger geworden war ließ die übermäßige Kontrolle seiner Eltern ein wenig nach. Eigentlich war ihre Sorge von vornherein recht unnötig gewesen, denn der zurückhaltende Ichabod verbrachte seine Zeit viel lieber alleine in seinem Zimmer, als mit etwaigen Freunden durch die Gegend zu streifen. Erst in späteren Jahren sollte er Gefallen an der Natur finden. Vor allem wenn Besuch seiner Eltern – oder schlimmer noch Besuch seines jüngeren Bruders – zu gegen war, stahl er sich so gut es ging aus dem Haus und trieb sich in der Umgebung von Aberdeen, der kleinen Hafenstadt im Nordosten Schottlands, in der er und sein Bruder aufwuschen, herum. Generell war Ichabod nicht sonderlich begeistert von der Tatsache, dass er einen jüngeren Bruder hatte. Vor allem als Baby und Kleinkind schrie er doch ohnehin nur den ganzen Tag herum. Am schlimmsten war es, wenn er damit beauftragt wurde, auf das kleine Kerlchen aufzupassen. Warum konnten seine Eltern den Jungen nicht einfach mitnehmen, wenn sie irgendwo hingingen. Dann hätte er wenigstens seine Ruhe.

Mit den wenigen anderen Kindern in seinem alter, die er tatsächlich zu seinen Freunden zählte, traf er sich nur selten außerhalb der Schulzeit und dann meist auch nur, weil seine Mutter sich Sorgen machte, ihr Sohn könnte unter Umständen vereinsamen. Sie konnte wohl nie so richtig verstehen, dass Ichabod, für den die von seiner Mutter arrangierten Treffen nichts als Zeitvergeudung waren, gerne alleine war. Dass er es sogar bevorzugte seinen eigenen Gedanken nachhängen zu können ohne dem Gerede seiner gleichaltrigen lauschen zu müssen. Natürlich hin und wieder spielte er auch gerne mit den anderen Kindern, aber je mehr Zeit er mit anderen verbrachte, desto mehr Zeit brauchte er auch für sich. Einfach um seine Energie wieder schöpfen zu können.

Zuhause war das Leben allerdings meistens recht angenehm. Natürlich stritt er sich hin und wieder mit seinem Bruder, wie es unter Geschwistern in den meisten Familien nun mal üblich war, aber alles in allem war sein Leben relativ ruhig. Die Familie war zwar nicht unbedingt reich, doch sie hatten genug Geld um sich keine Sorgen machen zu müssen und von ein paar Schürfwunden von etwaigen Stürzen von Fahrrädern und einem gebrochenem Handgelenk dank eines Sturzes auf der Treppe, konnte Ichabod eigentlich keine Verletzungen verzeichnen. Zumindest keine an die er sich heute noch erinnern würde.
Allerdings sollten die Dinge nicht immer so ruhig in bleiben. Menschen änderten sich nun einmal und Ichabod war da gewiss keine Ausnahme. Je mehr Zeit ins Land strich, desto stärker begannen sich seine eigenen Meinungen – sowohl im sozialen als auch im politischen Bereich – zu bilden. Meinungen, die stark von der eher konservativen Einstellung seiner Eltern abwichen. Vor allem mit seinem Vater geriet er immer häufig aneinander und als Ichabod schließlich 17 Jahre alt war verging kaum noch ein Tag, an dem nicht zumindest ein kleiner Streit zwischen ihm und seinen Eltern ausbrach. Manchmal provozierte Ichabod einen Streit, einfach weil ihm, in seiner jugendlichen Dummheit der Sinn danach stand. An anderen Tagen unterhielten sich seine Eltern bei Tisch und Ichabod konnte nicht anders als seine eigene Meinung einzuwerfen. Aus pubertärer Sturheit wurde das absolute Ablehnen jeglicher Ideologien, die seine Eltern vertraten, schließlich zur gänzlichen Entsagung seines Elternhauses.

Als er mit 18 Jahren schließlich sein Abschlusszeugnis in der Hand hatte, stand sein Plan fest. Er musste raus. Raus aus dem Haus seiner Eltern, raus aus Aberdeen, raus aus Schottland. Also packte er seine Sachen und zog, mit kaum mehr als der Kleidung an seiner Haut nach Amsterdam. In der niederländischen Hauptstadt angekommen, begann er in einem kleinen Buchladen zu arbeiten. Eigentlich konnte er sich nicht beschweren. Klar, er lebte nicht gerade in Saus und Braus, aber er hatte es auch nicht schlecht und als er schließlich einen Studienplatz in Biochemie erhielt, glaubte er fest daran seinen Platz gefunden zu haben.
Er beschloss sich nicht gänzlich von seinen Kommilitonen zu entfremden. Immerhin war er auch nach einem Jahr noch immer in einem fremden Land und auch wenn er die Sprache zu jenem Zeitpunkt bereits weitaus besser verstand und auch selbst sprechen konnte, war es doch noch immer Ratsam, jemanden zu haben, der im Notfall übersetzen konnte. Ichabod konnte bereits seinem Promotion am Horizont winken sehen. Doch es sollte nicht der Doktortitel sein, der seinem Studium ein Ende bereiten würde. Nein, Ichabod schaffte es nicht einmal bis zum Bachelor.
Wo er früher nur selten mit anderen Leuten unterwegs gewesen war, feierte er nun mit seinen Mitstudenten bis in die frühen Morgenstunden hinein. Wann genau er das erste mal mit Drogen in Kontakt kam, weiß er heute nicht mehr. Vermutlich hatte er sich die Erinnerung aus dem Gehirn gekifft. Er meint zu wissen, dass es mit Gras angefangen hatte und schließlich auf Koks und in wenigen Fällen sogar auf Heroin ausgeartet war.
Bald schon und scheinbar ohne dass er irgendetwas dagegen hätte er tun können, fand er sich in vollkommener Abhängigkeit von den Drogen, die den Alltag so viel erträglicher und süßer machten, wieder.

Die Abhängigkeit wurde immer schlimmer und Ichabod begann nicht nur sein Studium sondern zudem seine Arbeit zu vernachlässigen. Als er schließlich vollkommen zugedröhnt in dem Laden erschien, sah sein Boss sich gezwungen ihm fristlos zu kündigen. Ohne Job und noch immer in der Versuchung seine Abhängigkeit zu schüren, hatte er bald schon kein Geld mehr um seine Semesterkosten zu bewältigen. Vermutlich geschah alles gar nicht so schnell wie es Ichabod rückblickend vorkam, doch in seiner Erinnerung verlor er direkt nach seiner Kündigung nicht nur seinen Studienplatz sondern zudem seine Wohnung. Ohne Geld und ohne Schlafplatz fand sich Ichabod schließlich im Winter 1999 mit nur 21 Jahren auf der Straße wieder.

Doch der junge Mann sollte mehr Glück haben, als er verdient hatte. Eine Abends, als er vor dem Hauseingang eines Mehrfamilienhauses einschlief, nicht wissend, wann er das nächste Mal etwas zwischen die Zähne bekommen würde, wurde er von einem alten Mann entdeckt. Aus irgendeinem Grund, Ichabod kann es sich noch immer nicht erklären, hatte besagter alter Mann Mitleid mit ihm. Er nahm ihn mit zu sich nach Hause, gab ihm etwas zu Essen, frische Kleidung und ein Bett in dem er sich hinlegen und ein paar Stunden schlafen konnte. Am nächsten Morgen brachte er Ichabod, ohne dass dieser genau wusste was eigentlich passierte, in eine Entzugsklinik.

Anfangs war Ichabod alles andere als Begeistert davon, dass er gegen seinen Willen in diese Klinik gebracht worden war. Er wollte nicht einsehen, dass er ein Problem hatte, wollte nicht wahrhaben, dass er dringen Hilfe benötigte. Doch die Besuche des alten Mannes, der sich als Braam von Vliet vorstellte, gaben ihm aus irgendeinem Grund Kraft. Sie halfen ihm dabei sich darauf zu konzentrieren seine Sucht zu bekämpfen. Die Kontakt blieb während Ichabods gesammten Aufenthalt in der Klinik bestehen und als er schließlich entlassen wurde, bot Braam dem jungen Mann an, dass er bei ihm wohnen könnte. Anfangs wollte Ichabod das Angebot ausschlagen. Der alte Mann hatte schon genug für ihn getan, er könnte ihn unter keinen Umständen noch weiter belasten. Doch Braam bestand darauf. Er argumentierte damit, dass er ohnehin jemanden brauchte, der sich ein wenig um ihn kümmerte.
Also nahm Ichabod einen Job als Museumswächter an und zog in Braams geräumige Wohnung. In den 7 Jahren, die er bei dem alten Mann verbrachte, fand Ichabod einiges heraus. Nicht nur schien Braam ein berechtigtes Sümmchen auf dem Konto zu haben – Geld welches er zwar sparte, aber nicht auszugeben gedachte, sondern hinzukommend keinen einzigen Freunde hatte.
Er hatte im zweiten Weltkrieg gedient, wo er sein linkes Bein verloren hatte und war 10 Jahre lang verheiratet gewesen. So wie Ichabod es einschätzen konnte, hatte er seine Frau wirklich geliebt, zumindest wenn man davon ausging, wie er von ihr sprach. Sei war an einer Lungenentzündung gestorben und hatte Braam mit einem 6 Jährigem Sohn alleine gelassen. Doch auch dieser sollte nicht lange in dem Leben des Mannes bleiben. Eines Tages war er nicht mehr von der Schule nach Hause gekommen. Seit dem hatte ihn kein Mensch mehr gesehen und Braam wusste bis zu seinem Tod nicht, ob sein Sohn noch lebte oder schon seit vielen Jahren tot war.
Ichabod vermutet stark, dass Braam damals einiges von seinem Sohn in Ichabod sah und ihn deswegen bei sich aufnahm. Anders zumindest konnte er es sich nie erklären. Es war nicht immer einfach sich um den alten Mann zu kümmern. Braam konnte eine verbitterte Ader an den Tag legen und je älter er wurde, desto schlechter schien sein Kopf zu funktionieren. In den letzten Monaten nannte er Ichabod des öfteren aus versehen Thijs – der Name seines verschwunden Sohnes – was Ichabods Theorie nur noch verstärkte.

2006 verstarb Braam im Alter von 93 Jahren schließlich. Es war keinesfalls ein überraschender Tod. Ganz im Gegenteil. In den Tagen vor seinem Ableben hatte er darauf bestanden sich jeden Abend, kurz bevor er einschlief von Ichabod zu verabschieden. Vermutlich hatte er einfach Angst, dass er andernfalls nicht mehr dazu kommen würden.
Doch das Wissen um den bevorstehenden Tod machte die Sache keinesfalls einfacherer. Ichabod hing sehr an dem alten Mann, der ihm eine zweite Chance gegeben hatte und es viel ihm schwer sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass er bald sterben würde. Braam wusste, dass es außer Ichabod ohnehin niemanden geben würde, der um ihn trauern würde und so vermachte er dem jungen Mann kurzerhand all sein Erspartes. Außerdem ließ er sich von Ichabod versprechen, dass er stark bleiben und weitermachen und nicht auf alte Mittel zurückgreifen würde.
Ichabod versprach es ihm. Schweren Herzens, denn jenes Gespräch fühlte sich schlichtweg viel zu endgültig an.
Als Braam schließlich entschlief, brach für Ichabod eine Welt zusammen. Es gab nichts mehr, dass ihn in Amsterdam hielt und so beschloss er seine Sachen zu packen. Mit dem Geld, dass er geerbt hatte zog er nach England. Er wollte einen Neuanfang in London wagen. Das, so glaubte er, war die einzige Möglichkeit sein Versprechen zu halten. Vielleicht, so glaubte er damals, würde er ja sogar eines Tages in der Lage sein den Kontakt zu seinen Eltern wieder aufzunehmen. Doch dazu sollte es nicht kommen.

In England angekommen ließ er sich zunächst in einem kleinen Apartment, nicht unähnlich dem, welches er zusammen mit Braam in Amsterdam bewohnt hatte nieder. Das geerbte Geld investierte er zum Teil an der Börse, legte aber einiges davon auch in Immobilien an und verstaute den Rest auf der Bank. So viel Geld in der Tasche zu haben war eindeutig Neuland für den jungen Mann und er wusste nicht so recht, wie er am Besten damit umgehen sollte.
Allerdings war das Geld nicht die einzige Sache, die Ichabod in jenen Tagen unruhig sein ließ. Getrieben vom Schmerz über den Verlust von Braam, stürzte sich Ichabod zunächst in die Einsamkeit. Er verließ kaum seine Wohnung und wenn doch, dann nur um Einkäufe zu erledigen. Das andauernde Alleinsein verstärkte die Trauer die Ichabod verspürte jedoch nur noch mehr und ehe er sich versah griff er zu altbekannten Mitteln um seine Gedanken zum Schweigen zu bringen. Es begann mit Alkohol, wie auch damals und als dieser keiner spürbare Wirkung mehr zeigte, kehrte Ichabod schließlich zu den Drogen zurück. Er wusste, dass Braam sich vermutlich im Grab umgedreht hätte – wenn er denn ein Grab gehabt hätte – wäre ihm bewusst, dass sein Schützling wieder bei Null angekommen war. Doch da Braam nun einmal kein Grab hatte, war alles was Ichabod tun musste, um die nagenden Gewissensbisse zu ignorieren, die Urne, in der die Asche des alten Mannes ruhten, in die hinterste Ecke seines Schrankes zu stellen und sie so aus seinen Gedanken zu verbannen.
Doch Ichabod konnte nichts gegen seinen erneuten Sturz tun. Es war als hätte er mit Braam jeglichen Grund die Kraft einen Rückfall zu vermeiden aufzubringen, verloren. Er hatte sich geändert, weil er das Gefühlt gehabt hatte für Braam da sein zu müssen. Nun da der alte Mann tot war, gab es nichts, das Ichabod noch davon abhielt nicht wieder in die wohltuende Umarmung des Rausches zu sinken.

Ganze zwei Jahre lang lebte er in London, zumindest wenn man sein Dasein damals als Leben bezeichnen könnte, ehe er zum zweiten Mal in seinen etwa 30 Jahren in einer Entzugsklinik landete. Die Polizei hatte ihn aufgelesen und in besagte Klinik gebracht, nachdem die Ausnüchterungszelle nicht sonderlich viel gebracht hatte.
In jenen Tagen war es auch, dass Ichabod nach etwa 12 Jahren seinen Bruder wiedersah. Auch wenn das Treffen nicht sonderlich angenehm verlief. Sein Bruder war darüber informiert worden, dass sein Bruder kaum ansprechbar erst in ein normales Krankenhaus und schließlich in die Entzugsklinik eingeliefert worden war. Ichabod hatte bis dato seiner Familie noch nicht einmal von seiner Rückkehr in das Vereinigte Königreich erzählt. Er verweigerte den Kontakt zu seinem Bruder. Nicht nur weil er sich dafür schämte, wo er gelandet war, sondern zudem weil er es nicht als wichtig erachtete Kontakt zu seiner Familie zu haben. Er war so lange ohne sie klargekommen. Sich nun auf ein Treffen einzulassen würde nur bedeuteten, dass er sich eingestehen würde, dass es falsch gewesen war, ihnen den Rücken zugekehrt zu haben und obgleich dies womöglich der Wahrheit entsprach so war Ichabod nicht gewillt es sich einzugestehen. Außerdem war sein Bruder gerade einmal 11 gewesen, als er ihn das letzte Mal gesehen hatte, er war praktisch gesehen ein Fremder.
In der Klinik lernte er schließlich durch reinen Zufall einen Mann namens Harrison McAvoy kennen. Der ältere Mann war gerade dabei einen seiner Schützlinge zu besuchen und wie es das Schicksal – auch wenn Ichabod nicht wirklich an die Existenz eines solchen glaubte – so wollte, sollte der gebürtige Schotte eine dritte Chance erhalten. Entgegen seiner ersten Annahmen freundete er sich relativ schnell mit Harrison an. Er hatte etwas an sich, dass Ichabod all die Dinge in denen sie sich grundlegend unterschieden, ignorieren und sich von ihm auf eine irgendwie groteske, aber nicht gänzlich unwillkommene Art und Weise anziehen ließ. Vielleicht war es einfach die Tatsache, dass Harrison ohne mit der Wimper zu zucken bereit war Ichabod bei seinem zweiten Entzug zu helfen. Vielleicht war es aber auch einfach so, dass Ichabod, nach zwei Jahren der Einsamkeit sich tief im seinen Inneren nach einem guten Freunde sehnte. Irgendjemanden, der ihm den Rücken stärken konnte.
So oder so, mit Harrisons Hilfe konnte er an seinem Ziel arbeiten und bald stand er wieder, so hoffte und glaubte er zumindest, mit beiden Füßen fest auf der Erde. Mehr noch als das. Harrison bot ihm, als Ichabod schließlich aus der Klinik entlassen wurde, sogar an ein Geschäft mit ihm einzugehen. Der ältere Mann brauchte eine rechte Hand, jemanden dem er blind vertrauen konnte. Eine Stelle für die Ichabod wie gemacht schien. In jener Nacht erfuhr er von den Nachtigallen. Einer Gruppe von Dieben, denen Harrison scheinbar früher einmal angehört hatte und um die er sich heute kümmerte.

Für Ichabod bestand in dieser Hinsicht keine Frage. Er würde das Angebot annehmen. Nicht nur weil er ohnehin keine Arbeit hatte und sich sicher war, dass er von niemand anderem so schnell eingestellt werden würde, sondern ebenso weil er das Gefühl hatte, dass er Harrison auf diese Art und Weise seine Dankbarkeit zollen könnte. Seine Dankbarkeit dafür, dass der andere Mann ihm eine weitere Chance gegebene hatte, dass er ihm ein Drogenfreies Leben ermöglicht hatte.
Er verkaufte seine kleine Wohnung und beschloss stattdessen in eine seiner Immobilien – eine Stadtvilla in Kensington – zu ziehen.
Das Haus war groß. Viel zu groß für einen Mann allein, aber Ichabod tat es gut etwas zu haben um das er sich kümmern musste. Auch wenn es nur alte Wände und Möbel waren. Aus eben diesem Grund trat auch Oxford in sein Leben. Ichabods Therapeut – so ganz ohne traute er sich selbst doch nicht in einer Welt in der er relativ einfach an Alkohol kommen könnte – empfahl ihm, dass ein lebendes Wesen womöglich besser geeignet wäre als ein Haus. Also schaffte sich Ichabod einen Hund an. Oxford, ein irischer Wolfshund, war erst 6 Monate alt, als er aus dem Tierheim zu Ichabod kam und doch konnte man ihm anmerken, dass er in seinen jungen Tagen schon einiges hatte durchmachen müssen. Er war zurückhaltend, schreckhaft und Ichabod war sich nicht immer sicher, wie der Hund wohl auf Fremde reagieren würden, weswegen er ihn bei Spaziergängen immer genau im Blick hatte.

Auf einem solchen Spaziergang war es auch, dass er ein junges Mädchen, welches sich später als Valerie Bennett – auch wenn ihr eigentlicher Name nicht ganz so lautete – herausstellen sollte, kennen lernte. Sie war offensichtlich nicht aus London oder aus irgendeinem anderen Bereich des Vereinigten Königreiches und nach anfänglichen Verständigungsproblemen, stellte sich schnell heraus, dass sie genau so verloren war, wie Ichabod sich einige Jahre zuvor noch gefühlt hatte.
Er brachte sie zu den Nachtigallen und auch wenn Ichabod es nicht unbedingt zugeben würde, so schaffte sie es doch irgendwie sich den Weg in sein Herz zu wurmen.

Ein paar Jahre nachdem er Harrison kennen lernte, kam Ichabod durch ihn schließlich mit dessen Halbbruder in Kontakt. Alistair McCallum – ein gewaltiges Arschloch, zumindest wenn man Ichabod fragte, das wegen seiner offensichtlichen Zwangsstörungen einen guten Psychologen aufsuchen sollte, aber wer fragte schon Ichabod.
Die Zusammenkunft stand von Anfang an unter allem anderen als einem guten Stern. Während er zu Harrison vom ersten Moment an einen guten Draht gehabt hatte, so reichten die Emotionen die er dessen jüngerem Bruder gegenüber aufbringen konnte nur von apathischer Gleichgültigkeit zu tiefer Abneigung. Gefühle die, das merkte er ohne Zweifel, auf vollkommener Gegenseitigkeit basierten. Alistair schien ihn nicht einen Hauch mehr zu mögen, als Ichabod und wenn er ehrlich war, dann konnte er damit nur zu gut leben.
Trotz all ihrer Differenzen, oder vielleicht weil sie gar nicht so viele Differenzen hatten, wie sie sich das beide gerne einbilden würden, kamen sie schließlich in eine außerordentlich lukratives Geschäft. Die Nachtigallen kamen in London außerordentlich viel herum und waren nicht nur geschickt darin Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen sondern auch darin Gespräche zu überhören, die ihre Ohren eigentlich nichts angingen. Informationen, die sie an Ichabod weitertrugen, welche sie wiederum – gegen eine angemessene Bezahlung, so viel musste sein – an Alistair verkaufte. Dieser konnte sie dann nach Herzesslaune in dem Schundblatt, dass er seine Zeitung nannte, vermarkten.

Die Welt rückte mit jedem verstreichenden Jahr weiter ins Lot. Ichabod arbeitete mit den Halbbrüdern zusammen und kümmerte sich um seinen Hund sowie die Nachtigallen. In Harrison hatte er einen wahren Freund gefunden, der ihn zwar hin und wieder zu so nervtötenden Aktionen wie dem Sozialisieren zwang, auf den er sich aber ohne jegliche Frage verlassen konnte. Allerdings gab es da noch immer einen Faktor in Ichabods Leben, den er gekonnt ignorierte. Ein Faktor der sich zudem „Familie“ schimpfte. In all den Jahren, die er nun schon in London lebte, hatte er nie den notwendigen Mut dazu aufgebracht, zum Telefonhörer zu greifen, oder wenigstens eine Email zu schreiben und seinen Eltern oder seinem Bruder davon zu berichten, wie es ihm ging. Es war nicht unwahrscheinlich, dass sie durchaus wussten, dass es ihm gut ging – als offizieller Investor des berühmten Nightingale Theatres, irgendwie musste seine wahre Arbeit schließlich getarnt werden, hatte man seinen Namen schon das ein oder andere Mal in der Zeitung lesen können – aber Ichabod hatte sich nie explizit bei ihnen gemeldet.



SCHREIBSTIL

▪ [ ] Erste Person | [ x ] Dritte Person | [ ] Unterschiedlich/Ich passe mich an ▪
Als Ichabod Oxford adoptiert hatte, wurde er gewarnt, wie schnell der junge irische Wolfshund wachsen würde. Ichabod war sich dessen durchaus bewusst gewesen. Immerhin hatte er durchaus seine eigenen Recherchen angestellt, bevor er sich für einen der Hunde des Tierheims entschieden hatte. Dennoch hatte er vielleicht ein wenig unterschätzt, wie stark ein über 70 cm großer Hund bereits sein konnte. Auch wenn Oxford noch immer aus kaum mehr als Haut und Knochen bestand. Es war schwer sich vorzustellen, was das arme Tier in den ersten Monaten seines Lebens alles hatte durchmachen müssen, doch das er es alles andere als einfach gehabt hatte, war leicht zu erkennen. Ein wenig ängstliches Verhalten war bei einem jungen Hund in fremder Umgebung zwar nichts ungewöhnliches, aber die art und Weise wie Oxford auf alles und jeden reagierte deutete eindeutig an, dass er mit Menschen bereits schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Ichabod selbst hatte es einiges an Mühe und Überzeugung gekostet, den jungen Wolfshund überhaupt anfassen zu können, ohne dass dieser wimmernd den Schwanz einzog. Wäre Ichabod nicht so stur, dann hätte er ihn vielleicht sogar wieder zurück ins Tierheim geben und einem Menschen überlassen, der mehr Erfahrung mit Hunden hatte. Inzwischen, nach zwei Monaten des Zusammenlebens konnte er den acht Monate alten Kerl jedoch nicht mehr von seiner Seite denken.
Oxford war ein sehr treuer Hund, der seine Dankbarkeit darüber adoptiert worden zu sein und ein sicheres Zuhause gefunden zu haben, gerne darin ausdrückte an seinem neuen Herrchen hoch zuspringen. Etwas, das Ichabod ihm noch abtrainieren musste. Nicht nur weil es sich einfach nicht gehörte, sondern zu dem, weil Ichabod nicht sicher war, ob ein ausgewachsener Oxford ihn bei einem solchen Begrüßunsversuch nicht aus versehen umwerfen würde.

In diesem Moment musste er sich darüber jedoch keine Gedanken machen. Er hatte Oxford an die Leine genommen um das Verhalten im Straßenverkehr ein wenig mehr zu üben. Der Lärm der Autos machte den jungen Hund noch immer nervös. Doch nach ein paar Minuten hatte er gemerkt, dass es dem Junghund wohl doch ein wenig zu viel geworden war. Also hatte er beschlossen den Heimweg anzutreten, diesen jedoch nicht an einer der viel befahrenen Straßen entlang, sondern viel mehr durch verwinkelte Gassen und Sträßchen, die es dem Tier erlauben würden, sich ein wenig zu beruhigen.
Es war ein ruhiger Spaziergang. Die Sonne schien und obwohl es erst Frühling war, lag bereits eine angenehme Wärme in der Luft. Ichabod hielt sich gerne in freien auf. Es schien seine Nerven ein wenig zu entspannen. Sobald er mit Oxford das Autofahren geübt hatte, würde er mit dem Hund aufs Land fahren und dort eine Wanderung unternehmen. Es würde ihnen beiden vermutlich gut tun.

Ichabod wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als ein Junge die nächste Ecke umrundete und kurz vor ihm zu stehen kam. Für einen Moment blickten sie sich gegenseitig einfach nur an, bevor der Junge bereit grinste, einen kleinen Salut andeutete und weiter rannte. Ichabod hatte genug Zeit mit den Nachtigallen verbracht um einen von ihnen zu erkennen, wenn er ihn sah. Auch wenn er sich des Namens des Jungens nicht unbedingt bewusst war. Er seufzte leise. Für ihn war diese Begegnung zwar etwas überraschend gekommen, hätte ihn aber nicht weiter betroffen, wäre der Junge alleine gewesen. Doch dem war nicht so. Ganz im Gegenteil, als sich Ichabod wieder in Bewegung setzte - Oxford langsam und etwas eingeschüchtert hinter ihm her trottend - und die Ecke um die der Junge gerade gekommen war, überbrücken wollte, spürte er, viel mehr als das er sah, wie eine junges Mädchen dies in genau dem gleichen Moment, jedoch von der anderen Seite tat. Mit voller Wuchte prallte sie gegen ihn und Ichabod, der seit seinem Entzug eher am unteren Ende des idealen BMI für seine Größe kratzte, strauchelte ein paar Schritte zurück, ehe er sein Gleichgewicht wiederfand und auf das Mädchen blickte, welches gerade so unverfroren in ihn hineingerannt war.
Sie hatte er bei den Nachtigallen noch nicht gesehen.


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▪ jüngerer Bruder ▪


BASIC FACTS

▪ XY Galloway | 33 Jahre alt | Deine Wahl [sollte zur sozialen Schicht passen] | Mittelschicht - Oberschicht ▪


FACECLAIM

▪ Tom Hughes▪


▪ Harry Lloyd ▪


Ungern verhandelbar - andere Vorschläge sollten vom Aussehen her passen



GEMEINSAME STORYLINE

XY wurde im Jahr 1986 in Aberdeen - eine kleine Küstenstadt im Nordosten Schottlands - geboren und wuchs dort unter den wachsamen Augen seiner Eltern sowie den weniger wachsamen Augen seines älteren Bruders Ichabod auf. Letztere war nie sonderlich erfreut darüber gewesen einen jüngeren Bruder zu haben. Man konnte zwar nicht behaupten, dass er in irgendeiner Art und Weiße eifersüchtig gewesen wäre, viel mehr freute er sich darüber, von seinen Eltern endlich ein wenig in Frieden gelassen zu werden, da diese sich um XY kümmern mussten, aber er wusste einfach nicht, was er mit dieser kleinen Nervensäge anfangen sollte. Das Verhältnis zwischen den beiden war demnach schon immer ein wenig kühl, da Ichabod nie die Eigenschaften entwickelte, die man bei einem älteren Bruder vielleicht erwarten würde. Er war nicht sonderlich liebevoll oder beschützerisch, machte XY auf der anderen Seite das Leben aber auch nicht schwerer als es sein musste. Man könnte die Beziehung, zumindest aus Ichabods Augen beinahe schon ein wenig als apathisch beschreiben. XY war eben nun einmal da und Ichabod tat das, was seine Eltern von ihm verlangten, half XY bei den Hausarbeiten, oder passte auf ihn auf, wenn es denn sein musste.
Doch lange sollte Ichabod ohnehin nicht im Leben seines jüngeren Bruders bleiben. Immerhin zog er im Jahr 1997, sobald er seinen Abschluss in der Tasche hatte nach Amsterdam und brach jeglichen Kontakt zu seiner Familie ab. XY war zu jenem Zeitpunkt gerade einmal 11 Jahre alt. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn seine tatsächlichen Erinnerungen an Ichabod etwas verschwommen wären. Immerhin sind seit jenem Tag 22 Jahre vergangen.

Was in diesen 22 Jahren geschehen ist, kannst du gerne selbst entscheiden. Nur an ein paar Dinge musst du dich halten.
→ XY lebte im Jahr 2008 in London
→ Im selben Jahr wurde er als nächster Angehöriger Informiert, dass Ichabod in eine örtliche Entzugsklinik zwangseingewiesen worden war
→ Er versuchte Ichabod zu Kontaktieren, dieser ging allerdings nicht auf den Versuch ein



EIGENSCHAFTEN

An dieser Stelle werde ich dir nur meine persönliche Vorstellung von XY darlegen. Ich bin auf diese aber nicht 100% festgefahren, zwar fände ich es gut, wenn du dich zumindest ein wenig daran orientieren würdest. Du darfst aber gerne so viel du möchtest selbst einbauen - tatsächlich befürworte ich das sogar - nur das etwaige Konzept sollte ähnlich bleiben.

XY ist ein Meister sozialer Dramaturgie und dem aufsetzen und wechseln von Masken. Er ist ein berechnender und sehr akribischer junger Mann, der genau weiß, wie er sich in jeglichen Situationen zu verhalten hat. Er kann, wie es scheint, von einem Moment auf den nächsten seine gesamte Persönlichkeit wechseln. So ist er im ersten Augenblick ernst und erschreckend apathisch, im nächsten unglaublich charmant und wiederum in nächsten beinahe schon albern. Wie es hinter der Fassade aussieht, weiß nur XY selbst. ▪



PROBEPOST?

▪ [ x ] Ich wünsche einen neuen Post aus Sicht des Charakters | [ ] Mir reicht ein alter Post | [ ] Ich möchte ein gemeinsames Probeplay | [ ] Ich benötige keinen Probepost | [ ] Ich entscheide bei der Bewerbung ▪
XY hat erfahren, dass Ichabod nach England zurückgekehrt ist und sich inzwischen in einer Entzugsklinik befindet. Was fühlt er, warum entscheidet er sich seinen Bruder nach [zu jenem Zeitpunkt etwa] 12 Jahren Ichabod dort aufzusuchen?



WEITERE ANMERKUNGEN

▪ Zunächst möchte ich mich dafür bedanken, dass du das Gesuch bis hier durchgelesen hast. Wie du vermutlich aus dem Gesuch herausgelesen hast, ist die Beziehung zwischen Ichabod und XY recht unterkühlt. Nicht sonderlich verwunderlich, wenn man daran denkt, dass sie seit 22 Jahren nicht mehr wirklich Kontakt zueinander hatten. Es wäre mir sehr wichtig, dass wir gemeinsam eine neue Geschichte für die beiden schreiben. Noch ist nicht geplant, in welche Richtung sich alles entwickeln wird, aber das ist genau das, was ich gerne mit dir erarbeiten würde.
Nun kommen wir aber zu den ganzen anderen Dingen, die man in diesem Bereich normalerweise ließt. Natürlich musst du nicht 24/7 online sein. Ich bin der absoluten Meinung, dass das RL immer vorgeht und das RPG Schreiben als Hobby nicht an Spaß verlieren sollte, weil man sich zu irgendetwas gedrängt fühlt. Natürlich würde ich mir wünschen, dass du dich auch ab und an mal im Chat oder vielleicht dem ein oder anderen Spiel zeigst, aber allem voran sollst du an diesem Forum Spaß haben.
Ansonsten ist es mir noch wichtig, dass ich bei deiner Bewerbung merken kann, dass du dir Gedanken zu dem Charakter gemacht hast. Du musst keinen Roman schreiben aber es sollte schon ein wenig mehr als die Mindestwortanzahl sein.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich mich darauf freue dich hier zu begrüßen. Ich bin jeder Zeit im Fragenbereich oder in der Charakterschmiede zu erreichen.
Liebe Grüße, Icky






"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

zuletzt bearbeitet 21.07.2019 15:25 | nach oben springen


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