Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber es ist schließlich gemeinhin bekannt, dass die wenigsten so unschuldig sind, wie sie sich geben, nicht wahr? Wobei, wenn man so darüber nachdenkt, was ist schon gut und was ist schlecht? Liegt die Beurteilung dessen nicht ganz im Auge des Betrachters? So zumindest versuchen Viele, die sich ihr Brot mit Machenschaften im sogenannten 'Schattengeschäft' verdienen, ihre Taten zu rechtfertigen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb wollen wir doch immer an Diejenigen appellieren, die auf der Seite des Lichts wandeln und mit Optimismus und Positivität durchs Leben gehen, denn sind es nicht genau diese, die uns das Leben erst lebenswert machen? Nicht nur Menschen, natürlich, auch oder vielmehr vor allem ihre Taten vermögen es, unsere Geschichten mit Farbe zu füllen, mit Melodien, mit Zeilen des Lebens. Aber vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?

Wir schreiben das Jahr 2019.
September bis Dezember




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

"You’ll be with me, like a handprint on my heart." [Siblings]

in Unisex 15.07.2019 19:20
von Ephraim Hadani | 125 Beiträge

BASIC FACTS

▪ Ephraim Hadani | 35 Jahre | Actor; Performer; Vocalist | Mittelschicht ▪


FACECLAIM

▪ Leslie Odom Jr. ▪



STORYLINE

Es war der 01.01.1984, nur wenige Stunden nachdem das neue Jahr begonnen hatte – tatsächlich hatte die Sonne ihre Strahlen noch nicht über den östlichen Horizont erhoben können – als Ephraim Hadani auf die Welt kam. Seine Eltern hatten ihn durchaus erwartet, jedoch eigentlich erst drei Wochen später, weswegen die am Abend des 31. Dezembers 1983 plötzlich einsetzenden Wehen etwas überraschend kamen. Auch Jahre später noch machte sein Vater des öfteren Witze darüber, dass sein jüngster Sohn sich angeblich ihn jenen ersten Stunden nicht gedulden habe können.
Nach nur 37 Wochen im Mutterleib galt er zwar offiziell noch als Frühchen, doch zum großen Glück der Familie, fielen die Komplikationen relativ gering aus. Zwar musste der kleine Junge die ersten paar Wochen im Krankenhaus verbringen, doch als es endlich nach Hause ging schien das Glück vorerst perfekt.
Ephraim lernte – auch wenn er sich natürlich nicht mehr daran erinnern kann, immerhin war er gerade einmal ein paar Wochen alt – seine beiden älteren Geschwister kennen. Die ersten Jahre seines Lebens verliefen spektakulär unspektakulär. Von den immer mal wieder auftretenden Streitereien mit seinen Geschwistern, an denen auch die strengen Worte ihres Vaters nichts ändern konnten, abgesehen war das Leben in London recht friedlich für die Fünfköpfige Familie.
Mr. Hadani hatte schon immer ganz genaue Vorstellungen davon, was aus seinen Kindern einmal werden sollte und so war ihm neben dem schulischen Erfolg auch der Glaube sehr wichtig. In der jüdischen Gemeinschaft, in der sie lebten engagierte er sich schon seit vielen Jahren eifrig und war deswegen immer wieder bei anderen Familien eingeladen. Mal zum Kaffeetrinken, mal zum Abendessen. Allerdings waren es die Ben-Haims, mit denen er sich am besten Verstand, was zunächst zu monatlichen gemeinsamen Abendessen führte, bei denen beide Familien vollständig anwesend waren und schließlich sogar das gemeinsame Feiern Chanukkas mit sich brachte. Wenn Ephraim so darüber nachdenkt, dann kann er sich eigentlich an kein Chanukka erinnern, dass er nicht mit der anderen Familie verbrachte – zumindest nicht bis zu seinem 16. Lebensjahr.
Es dauerte nicht lange bis er sich mit dem ältesten Sohn er Familie Ben-Haim angefreundet hatte. Die beiden hatten zwar nur einen Altersunterschied von 8 Monaten, doch Ephraim, der nie einen richtigen kleinen Bruder gehabt hatte, war erpicht darauf Isaiah eben diesen Altersunterschied nie vergessen zu lassen. Auch heute noch macht er manchmal Witze darüber. Auch wenn sie zur Zeit nur durch Soziale Medien und vor allem Emails Kontakt pflegen.

Als Ephraim eingeschult wurde, bekam sein bis dahin nahezu perfektes Leben jedoch einen Dämpfer. Es wurde schnell offensichtlich, dass seine schulischen Leistungen nicht ganz so waren, wie sein zielstrebiger Vater es sich von seinem jüngsten Sohn erhoffte. Zwar erzielte er im Mündlichen ganz passable Noten, doch wann immer es um schriftliche Leistungsnachweise ging, wiesen die Ergebnisse deutliche Defizite auf.
Sein Vater war der Meinung es würde daran liegen, dass Ephraim schlichtweg zu schnell arbeitete, sich Fragestellungen nicht richtig durchlas oder Flüchtigkeitsfehler machte, doch der Junge wusste, dass dem nicht so war. Er konnte sich nicht erklären woher die Fehler, die er selbst meist erst wahr nahm,wenn man ihn darauf hinwies, stammten. Es war auch nicht so, als wäre er faul. Ganz im Gegenteil. Er verbrachte viele Stunden am Tag über seinen Hausaufgaben, bemüht so wenige Fehler wie möglich zu machen. Meist blieben seinen Anstrengungen jedoch fruchtlos.
Zur Schule zu gehen war als kleines Kind immer ein Traum von ihm gewesen, da er unbedingt so wie seine Geschwister hatte sein wollen, doch schon bald entwickelte es sich zu seinem persönlichen Albtraum. Er war es leid immer und immer wieder zu versagen. Und doch wusste er, dass nicht zu Schule zu gehen auch keine Lösung war. Also biss er die Zähne zusammen und gab sein Bestes. Wobei sein Bestes nur selten gut genug war.
Es war zum verrückt werden. Immerhin wusste Ephraim, dass er nicht dumm war. Auch wenn seine Schulnoten häufig genau das andeuteten. Auch zuhause wurde die Luft durch die schlechten Noten immer dicker. Der junge konnte förmlich spüren, wie sein Vater langsam aber sicher immer enttäuschter von ihm wurde. Mit jeder F und jedem D das er nach Hause brachte, schienen die beiden sich ein wenig mehr von einander zu entfremden.

Mit 13 Jahren trat er, in der Hoffnung sich ein paar Bonuspunkte dazu zu verdienen dem Schulchor sowie dem Schultheater bei. Beide Gruppen wurden von der gleichen Lehrerin geleitet. Die junge Frau war erst vor kurzem nach England gezogen und hatte früher selbst in Amerika studiert. Sie war es auch, die Ephraims Potential entdeckte.
Sie war sich sicher, dass aus dem Jungen einmal etwas werden könnte, wenn man ihn an den richtigen Stellen fördern würde. So empfahl sie zunächst seinen Eltern, ihm Gesangsstunden zu empfehlen.
Bald darauf schon setzte sie sich wegen eines anderen Anliegens mit ihnen auseinander. Sie war es die Familie Hadani von CAPA – Philadelphia High School for Creative and Performing Arts – erzählte. Sie war selbst dort zur Schule gegangen und bot den Eltern an, sich mit der Schule in Verbindung zu setzen. Anfangs waren Ephraims Eltern nicht sicher, ob sie das Angebot annehmen sollten. Immerhin würde das bedeuten, dass sie ihren Sohn nach Amerika schicken würden. Ganz alleine über den großen Teich. Doch je mehr Zeit verging, desto deutlicher wurde ihnen bewusst, wie glücklich ihr Sohn mit seinen Außerschulischen Aktivitäten war. Also willigten sie ein.

Es dauerte länger als ein Jahr. Doch schließlich hatte Ephraim einen Stipendiumsplatz für CAPA ergattert. Zudem wurde er in einer betreuten Wohnanlage untergebracht. Er war 15 Jahre alt, als die Reise nach Amerika losging. Seine Mutter begleitete ihn auf seinem ersten Flug, da weder sie noch er von dem Gedanken begeistert waren ihn ganz alleine zu schicken.
Tatsächlich war das ganze jedoch nur wegen einer Tatsache möglich. Ephraims Vater war, obwohl er selbst britische Eltern hatte, auf amerikanischen Boden geboren worden und hatte deswegen von Geburt an amerikanische Staatsbürgerschaft inne. Dies ermöglichte Ephraim direkt eine Greencard beantragen zu können ohne zuvor ein Visum haben zu müssen.

In CAPA spezialisierte Ephraim sich zunächst auf Theater wobei er sich ebenso für Vocal Music interessierte und dies somit als Nebenfach wählte. Allerdings wurde auch an dieser Schule schnell bemerkt, dass seine Mündlichen Noten weitaus besser waren, als seine Schriftlichen. Dies führte dazu, dass er nach ein paar Monaten auf raten seines Betreuers getestet und schließlich mit Dyslexie diagnostiziert wurde.
Als Ephraim von der Diagnose erfuhr fühlte er sich, als würde ihm eine Last von den Schultern gehoben worden. Er wusste endlich woran es lag, dass er sich nicht auf schriftliche Dinge konzentrieren konnte. Er hatte endlich den Beweis, dass er tatsächlich nicht dumm war.
Ab dem Moment schienen die nächsten Jahre wie im Flug zu vergehen. Er machte seinen Abschluss, ergatterte einen Platz an der American Musical and Dramatic Academy und zog nach New York City. Mit 21 hatte er genug Zeit auf amerikanischen Boden verbracht um sich für die Staatsbürgerschaft zu bewerben. Natürlich, damals als er mit 15 in dieses fremde Land gezogen war, hatte er starkes Heimweh gehabt, er hatte nicht gewusst, ob er seinen Weg wirklich gehen könnte, oder ob er vielleicht doch nach Hause zurück kehren würde. Doch nach über fünf Jahren in den Staaten war ihm bewusst, dass sich Amerika ebenso zu seinem Zuhause entwickelt hatte. Bald darauf machte er seinen Abschluss und begann seine Darsteller-Karriere.
Zu Beginn waren es nur kleine Rollen in und um New York City. Aber es ging ihm auch nie darum berühmt zu werden. Er wollte lediglich seiner Leidenschaft nachgehen. Inzwischen kann er nicht mehr sagen, auf wie vielen Castings er war oder wie oft er Absagen erhalten hat. Wie häufig er auf Jobs, wie Kellnern oder dem Geben von Gesangsstunden ausweichen musste um sich über Wasser zu halten. Doch nun im alter von 35 Jahren kann er immerhin von sich behaupten bereits mehrmals am Broadways zu sehen gewesen sein. Zwar war nur eine dieser Rollen wirklich groß, doch alleine die Tatsache, dass er es so weit geschafft hat, erfüllt ihn mit stolz.
Inzwischen ist er auf dem Weg zurück nach London. Vielleicht wird er sentimental, aber es zieht in in seine erste Heimat. Immerhin hat auch London einige Theater und wer weiß, vielleicht kann er ja den ein oder anderen Job ergattern. Bisher, hat er noch keinem seiner Liebsten etwas, von seinem Umzug erzählt, sie werden es schon früh genug merken.



SCHREIBSTIL

▪ [ ] Erste Person | [ x ] Dritte Person | [ ] Unterschiedlich/Ich passe mich an ▪
London hatte sich nicht verändert, das war zumindest Ephraims Meinung. Das letzte Mal als er einen Fuß in diese Stadt gesetzt hatte war er 25 Jahre alt gewesen, wobei man ein Jahr dazu oder weg rechnen könnte, da der junge Mann sich nicht die Mühe gemacht hatte, sich an das genaue Datum zu erinnern. Inzwischen war dies 10 Jahre her. 10 Jahre in denen er zwar durchaus Kontakt zu seiner Familie gehabt hatte, sie aber nicht von Gesicht zu Gesicht zu sehen bekam. Nun war er wieder hier. Ohne genau zu wissen, was ihn da eigentlich geritten hatte. Nach London zu ziehen war eine Sache. Nach London zu ziehen ohne auch nur einer Person die er dort kannte bescheid zu sagen, war eine vollkommen andere. Was genau ihn geritten hatte, als er die Entscheidung getroffen hatte, wusste er selbst nicht so genau. Es war auch gar nicht so leicht gewesen. Alles von dem guten alten Big Apple aus zu organisieren, ohne auf die Hilfe seiner in London residierenden Freunden zurück zu greifen. Irgendwie hatte er es geschafft. Er hatte eine bezahlbare Wohnung gefunden, die meisten seiner Möbel in New York verkauft und seine restlichen Sachen gepackt, bevor er in ein Flugzeug gestiegen war und ein paar Stunden später in London landete. Dort hatte er sich zunächst in einem Hotel niedergelassen - zumindest bis er die nötigen Möbel erworben und in die Wohnung schaffen würde. Dann könnte er endlich sein neues Leben im seinem alten Zuhause beginnen.
Irgendwie hatte er England durchaus vermisst. Es war einfach nicht zu vergleichen mit Amerika. Zwar hatten einige Menschen ihre ganz genaue Meinung darüber ob nun das Vereinigte Königreich oder die Vereinigten Staaten besser waren, aber Ephraim war da ein wenig anders. Er liebte beide seiner Heimaten, jede jedoch auf ihre ganz eigene Art und Weise. Er könnte nicht sagen, wo er lieber lebte. Der einzige Grund, aus dem er zurück nach London zog war eigentlich auch die Tatsache, dass er einfach ein wenig Veränderung in seinem Leben brauchte. Außerdem gab es auch in England gute Bühnen, der Broadway war zwar ganz nett, aber er musste wirklich nicht immer nur dort auftreten.

Dennoch gab es natürlich noch immer eine Hürde, die es auf irgendeine Art und Weise zu überwinden gab. Nun, da er wieder in London war, musste er so langsam auch seiner Familie sagen, dass 'der verlorene Sohn' nach Hause zurück gekehrt war. Für seinen "kleinen Bruder" der zwar offiziell nicht mit ihm verwandt war, aber wer kümmerte sich schon um Blutsangelgelegenheiten? Ephraim sicherlich nicht. Er hatte beschlossen den jüngeren Mann bei der Arbeit zu überraschen, was zwar ein wenig Recherche erfordert hatte. Nämlich die Uhrzeiten um die Dr. Ben-Haim offene Threapiesitzungen anbot. Doch das hatte relativ schnell funktioniert.
Und das brachte ihn hier her. In das kleine aber ganz nett eingerichtete Wartezimmer, Ephraim war noch nie ein sonderlich großer Freund von Krankenhäusern gewesen und mit dem etwas unvorteilhaften Krankenversicherungssystem in Amerika, hatte er sich in der Regel eher von Ärzten fern gehalten, weswegen er besagtes Wartezimmer nicht wirklich mit einem anderen vergleichen konnte.

Zu Ephraims Glück oder besser gesagt zum Glück seines Gewissens, war das Wartezimmer relativ leer. Er nahm mit seinem kleinen spontanen Besuch also niemanden der es wirklich brauchte die Möglichkeit mit Isaiah zu sprechen. Ganz so gemein war immerhin doch nicht. Er wollte den jüngeren Mann einfach an einem Ort überraschen, an dem dieser auf keinen Fall mit ihm rechnete. Als er schließlich gebeten wurde eine jungen Krankenschwester zu folgen, die ihn zu Dr. Ben-Haim bringen wurde, konnte er seine Aufregung kaum noch verbergen. Wer konnte schon ahnen, wie er reagieren würde. Immerhin hatten sie in den letzen Jahren oft darüber gesprochen sich gegenseitig zu besuchen, dies aber nie wirklich durchgezogen.


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▪ Geschwister ▪


BASIC FACTS

▪ XX Hadani Nachname veränderbar falls verheiratet. Vorname muss jüdischer/hebräischer Herkunft sein | 39 Jahre | deine Wahl, vielleicht etwas in Richtung: Krankenschwester, Ärztin, Gynäkologin, Pharmazeutin etc | Mittelschicht ▪

▪ XY Hadani Vorname muss jüdischer/hebräischer Herkunft sein | 39 Jahre| deine Wahl, vielleicht etwas in Richtung: Polizist, Richter, Notar etc | Mittelschicht ▪



FACECLAIM

▪ Gabrielle Union ▪


▪ Isaiah Mustafa ▪



GEMEINSAME STORYLINE

» Da es sich bei XX oder XY am Ende um deinen Charakter handeln wird, möchte ich dir so wenig wie möglich vorschreiben. Dennoch habe ich aber dennoch ein paar Stichpunkte zusammen getragen, an denen du dich orientieren kannst.
Zunächst habe ich die für dieses Gesuch wichtigste Stelle aus Ephraims Geschichte zusammen geschrieben.


Zitat
Ephraim lernte – auch wenn er sich natürlich nicht mehr daran erinnern kann, immerhin war er gerade einmal ein paar Wochen alt – seine beiden älteren Geschwister, Zwillinge, kennen. Die ersten Jahre seines Lebens verliefen spektakulär unspektakulär. Von den immer mal wieder auftretenden Streitereien mit seinen Geschwistern, an denen auch die strengen Worte ihres Vaters nichts ändern konnten, abgesehen war das Leben in London recht friedlich für die Fünfköpfige Familie.
Mr. Hadani hatte schon immer ganz genaue Vorstellungen davon, was aus seinen Kindern einmal werden sollte und so war ihm neben dem schulischen Erfolg auch der Glaube sehr wichtig. In der jüdischen Gemeinschaft, in der sie lebten engagierte er sich schon seit vielen Jahren eifrig und war deswegen immer wieder bei anderen Familien eingeladen. Mal zum Kaffeetrinken, mal zum Abendessen. Allerdings waren es die Ben-Haims, mit denen er sich am besten Verstand, was zunächst zu monatlichen gemeinsamen Abendessen führte, bei denen beide Familien vollständig anwesend waren und schließlich sogar das gemeinsame Feiern Chanukkas mit sich brachte. Wenn Ephraim so darüber nachdenkt, dann kann er sich eigentlich an kein Chanukka erinnern, dass er nicht mit der anderen Familie verbrachte – zumindest nicht bis zu seinem 16. Lebensjahr.



→ XX und XY sind Zwillinge, welche etwa 4 Jahre vor Ephraim geboren wurden. Obwohl ihr Vater ein sehr liebevoller Mann, sowohl gegenüber seiner Frau als auch gegenüber seiner Kinder sein konnte, legte er auch gerne eine strengere Ader an den Tag. Vor allem was den schulischen Erfolg seiner Kinder anging, verlangte er von ihnen Höchstleistungen.

→ Sie wuchsen in einem sehr religiösen, jüdischen Haushalt auf und verbrachten hin und wieder Zeit mit anderen Familien der Gemeinschaft. Vor allem die Ben-Haims entwickelten sich zu guten Freunden der Hadanis.

Ab dieser Stelle möchte ich dir eigentlich nichts mehr vorgeben. Immerhin zog Ephraim mit 15 aus dem Familienhaus aus, weswegen sich die Wege von da an auseinander bewegten. Natürlich habe ich meine Vorstellungen, doch ob du diese beibehältst, ist dir überlassen.

So wäre meine Vorstellung für XX, dass sie sich - nach ihrem Schulabschluss - entweder im Bereich der Medizin oder der Pharmazie weiterbildete, während ihr Zwillingsbruder eine Karriere im weiten Feld des Rechtes einschlug.

Ich freue mich allerdings schon darauf zu lesen, was dir einfallen wird.




EIGENSCHAFTEN

▪ Ich möchte dir nicht zu viel vorgeben, immerhin musst du dich mit dem Charakter wohl fühlen und in der Lage sein ihm Leben einzuhauchen. Dennoch habe ich ein paar Ideen, die ich zumindest einmal anbringen möchte. Wie weit du diese benutzt, ist jedoch dir überlassen:

XX, die ältere der beiden Zwilling wirkte schon in frühen Jahren sehr reif. Vielleicht lag es daran, dass sie jüngere Geschwister hatte, vielleicht weil ihr Vater ihr schon früh Manieren beigebracht hatte und ihre Mutter immer wieder betonte, wie sich eine junge Frau zu geben hatte. Dies äußerte sich darin, dass XX zwar ihren Eltern gegenüber das brave Mädchen mimte, hinten herum aber all den Sachen Platz machte, die sie anders nicht ausleben konnte. Ein paar Notlügen ala "Ich schlafe bei einer Freundin" wenn sie eigentlich auf eine Party ging und ein gutherziger Bruder, der ihr half zurück ins Haus zu schleichen, wenn es sein musste, waren ihr bei ihrem Nachtleben eine große Hilfe. Sie zog vor XY bei ihren Eltern aus um sich ihr eigenes Leben aufzubauen. Sie ist eine sehr freundliche Dame mit einem gewissen und nicht zu unterschätzendem Hang zu Sarkasmus.


XY hatte als Kind eindeutig ein paar mehr Freiheiten als seine Schwester. "Boys will be Boys" hieß es häufig aber man kann eindeutig sagen, dass er sich in eine verdammt gute Richtung entwickelt hat. In den Jahren, in denen seine Zwillingsschwester begann ihre Freiheit auszuleben, entwickelte er eine gewisse beschützerische Ader. Vielleicht lag es daran, dass er ihr immer wieder den Rücken freihalten musste, vielleicht weil er die Ungerechtigkeit sah, dass er mehr Freiheiten hatte als seine Schwester. Er ist ein unglaublich intelligenter Mann, der sich darauf allerdings nie sonderlich viel eingebildet hat. Auch ist er inzwischen stark von einem "gesunden Lebensstil" besessen. ▪



PROBEPOST?

▪ [ ] Ich wünsche einen neuen Post aus Sicht des Charakters | [ ] Mir reicht ein alter Post | [ ] Ich möchte ein gemeinsames Probeplay | [ ] Ich benötige keinen Probepost | [ x ] Ich entscheide bei der Bewerbung ▪


WEITERE ANMERKUNGEN

▪ Man ließt es in jedem Gesuch und eigentlich sollte es ja vollkommen selbstverständlich sein, aber sagen werde ich es dennoch: Ich verlange natürlich nicht, dass du 24/7 online bist. Ich weiß wie stressig das RL werden kann und bin der Festen Überzeugung, dass dieses immer vorgehen sollte. Das bedeutet, dass ich auch gut verstehe, wenn ein Post mal ein wenig länger dauert. Mir selbst geht Qualität eindeutig über Quantität und bin selbst ein gemütlicher Schreiber.
Davon abgesehen kann ich eigentlich nur sagen, dass ich ein großer Fan von gemeinsamen Planen sein. Mit mir kann mal also eigentlich immer über Plots oder Charakterentwicklungen reden. Gleichzeitig ist es mir aber auch wichtig, dass ich bei deiner Bewerbung sehen kann, dass du dir Gedanken zu deinem Charakter gemacht hast. Immerhin soll sich - wen auch immer der beiden du wählst - dein ganz eigener Charakter entwickeln. Von mir kommt nur die Grundlage.
Was den Avatar angeht, so kannst du übrigens gerne selbst jemanden vorschlagen. Zwar behalte ich mir ein kleines Vetorecht bei, aber ich bin keines Falls festgebissen. Das war auch schon alles, was ich loswerden wollte.
In dieser Hinsicht hoffe ich, dass du Interesse an diesem Gesuch und einer gemeinsamen Geschichte findest und das man sich bald schreibt.

Liebe Grüße,
Remy




“Maybe the hardest part of life is just having the courage to try.”

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