• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •



» SEPTEMBER - DEZEMBER 2018
Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber wo auch immer es Reichtum gibt, dort herrscht auch Armut. Die Leute, die am wenigstens haben, für die kein Licht in der Dunkelheit zu leuchten scheint, diese sollten in die Stille horchen, denn man sagt, man kann dort den Gesang der Nachtigallen hören, eine Zuflucht für alle die keine Hoffnung mehr verspüren. Schauen Sie, zu unserer Linken befindet sich das Nightingale Theatre, man munkelt das sich des nachts die Nachtigallen dort tummeln, aber wer weiß schon, ob es stimmt, was auf den Straßen verbreitet wird? Vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?



#256

RE: » welcome to london!

in »application« 10.12.2018 22:31
von Edward Lewis
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》"DEIN NAME"
Mein Name ist Edward Hauert Lewis, Ma'am.


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》"DEIN ALTER"
Ich bin 29 Jahre alt ... nicht mehr das neuste System das sie da haben oder?!


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》"DEINE GESCHICHTE"
*Hebt die Brauen*...und ich dachte die Digitalisierung wäre ein Fortschritt gewesen. Naja sie wollen jetzt also wirklich einfach schnell mal *sehr sarkastischer Ton* meine Lebensgeschichte...bitte.
Es war einmal vor langer langer Zeit, im Jahre 1988, die UDSSR geht zurück aus Afghanistan, Thatcher sitzt immer noch im Sattel...aber viel wichtiger in einem kleinen Dorf in Derbyshire, dem lieblichen Tideswell frei von bürokratischen Malören *vielsagender Blick* wird ein kleiner Junge geboren, ich Edward Hauert Lewis. Schon meine Mutter und Dad nannten mich Eddy und wären wir nicht auf dem Amt, so würde ich sie bitten das selbe zu tun...naja weiter im Text.
Pre-school Education, Primary School was man halt macht während man Kind ist. Freunde, Klassenkameraden, Freude über das neue Fahrrad und leuchtende Augen wenn wir auch schon das xte mal auf Peveril Castle waren. Ich denke schon damals hab ich die Faszination der Geschichte mit Ritterfilmen, Geschichten, Büchern und den jahrhundertealten Mauern die mir und meinen Freunden gelegentlich als Spielplatz dienten eingeatmet.
Doch wie es so kommt hält die Geborgenheit der Kindheit nicht ewig. Am Vorabend der unausweichlichen Apokalypse der Kindheit, mit 11 Jahren kurz vor der Paupertät, es waren wohl meine schönsten Jahre in der Bishop Pursglove Primary School. Mum hatte schon als Kind mit ihren Geschwistern auf den Feldern von Tideswille gespielt, und ihre Eltern ebenso...Generationen lang war ihre Familie hier gewesen. Doch Dad, der war Stadtmensch, ein Londoner von Geburt und ich weiß bis heute nicht wie viele Kleinigkeiten sich angesammelt hatten, aber kurz vor dem letzen Jahr an der Bishop P. ließen sich Mam und Dad scheiden.
Nur einer der Gründe war wohl die berufliche Situation meines Dads, er war Journalist doch die kleine Dorf Presse bot ihm wohl einfach nicht die Möglichkeiten wie London eben, die große Stadt ruft uns wohl alle einmal...wen man nicht wie Mum ist.
Naja wir wollen die persönlichen Schicksale der Kindheit nicht ausweiten, ich ging jedenfalls mit Dad denn für die weitere Schulbildung usw. wäre das sowieso besser und immerhin waren sich da Mum und Dad einig...kein Krieg also um den kleinen Eddy.

Neue Schule, neue Stadt neues Glück...naja jein, Scheidung, die Metropole London und die endgültig sich aufzeichnende Pubertät ließen meine ersten beiden Jahre nicht gerade einfach werden. Schulisch lief es zwar immer grad noch gut, trotz gelegentlicher Ausflüge zum Buffen mit Kumpels statt Analysis in der Mathe Stunde. Aber so wenig Dad durch seinen Job auch da war, Arbeit war immer ein ausgedehntes Thema Zuhause, für die Hausaufgaben war immer Zeit.
Jedes zweite Wochenende, mindestens, aber besuchte ich Mum und das dort sein, die nach wie vor (wenn auch nicht ganz ohne Alk und zu langen Nächten) geliebten Besuche auf Peveril Castle gaben mir insgesamt Halt in diesen turbulenten zwei drei Lebensjahren. Die erste Liebe kam und ging...aber ich muss sie nicht mit den Allüren eines Teenagers gefangen zwischen Discos in London und Sonnenuntergängen am Tümpel in Derbyshire aufhalten.
Meine schlimmsten und chaotischen Zeiten hatte ich mit 16, spätestens 17 hinter mir. Das Abi wartete und Dad hatte nun auch einen etwas struktuierteren Job, dazu Camilla meine erste längere Freundin...naja ich wurde doch recht aufs Bestehen eingeschossen von ihnen.
Abi lief dann auch gut...und danach?! Nun eines war mir klar, etliche Besuche im Imperial War Museum hatten mir das noch zusammen mit regnerischen Tagen im Cafè mit Blick auf Lord Nelson verdeutlicht...ich wollte in die Historie.
Aber man kommt ja doch nicht ganz ohne seine Prägung ans Ziel ne *lacht* und eines war mir klar: ich wollte nich' wie Dad von Anstellung zu Anstellung...aber das erwartet einen Historiker nun mal ob in der universitäts Lehre oder in den meisten anderen Fällen. Es blieb also nur ein Weg meine Begeisterung für Geschichte zu Teilen, meine Brötchen damit zu verdienen und meine Eltern zu beruhigen was die Zukunft von (nicht mehr ganz so) klein Eddy anging...der Lehrer wart geboren. Vom College kann ich ihnen viel erzählen, aber für mich war es garantiert nicht der Ort der einem zum Streber erzog. Ich mein wer mochte schon die ausgesprochenen Freaks, und auch wenn ich nie gefallen an bitchigen Partymäusen gefunden hab...nen bisschen Sex, Drugs und Rockenroll tun immer gut. Ich kann von meinen Freundinnen in der Zeit jedenfalls nicht sagen das sie besonders Bieder waren.
Naja wie es so kommt, nach den wilden frühen Zwanzigern und dem Nähern der Prüfungen beruhigte sich das ganze beim lieben Eddy auch wieder...war dann auch keine Zeit mehr für wildes Party leben, manchmal muss man halt auch ackern.
Nach bestehen meiner lehr Examen mit 26 dann hieß es erstmal Ein Jahr lang als frisch gebackener Geschichtslehrer an die Dwight School (Gesamtschule) naja war nicht so dolle dort, uninteressierte Londonder Southgate Kids...aber ich lernte mit gemixten Klassen um zu gehen.
Glücklicherweise kannte mein Dad noch einen alten Kollegen aus Journalisten Zeiten an einer Privatschule, schon länger war er dort von der Foto Optik zum Mathe Unterricht gewechselt. Dank ihm und seinen Insiderinfos konnte ich mich dort bewerben und nun bin ich seit zwei Jahren recht glücklich da angestellt...deutlich besseres Klima einfach diese privaty Schools.
*seufzt* was soll ich noch erzählen...das Arbeitsklima ist ganz nett, das Kollegium auch...wär da nicht eine gewisse Miss Yael Ben-Haim...allein der Name, die armen Schüler *rollt mit den Augen muss aber auch schmunzeln* naja aber das gehört wohl nich' ins Protokoll Ma'am.

(Anmerkung: die Einschübe mit ** sind kein normales Postverhalten von mir, aber hier fand ich passend sie zu machen)



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》"DEIN BERUF"
*verdreht die Augen* Ämter... ich bin Lehrer für Geschichte an einer Privatschule...war das nicht deutlich Ma'am?


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》"DEIN AVATAR"
Das höre ich tatsächlich öfters, es scheint wohl eine Ähnlichkeit mit Sebastian Stan zu geben.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》"DAS GESUCH"
Oh naja...*schaut kurz etwas irritiert* nein...eigentlich nicht, also naja... *flüstert* verdammte Adah... *räuspert sich* nein das sollte wohl kaum in ihr Dokument. *rollt mit den Augen* ( I like the thorns of a rose)


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》"DAS REGELPASSWORT"
#DelehatsaufgenommenundinsTorgekickt


zuletzt bearbeitet 10.12.2018 22:43 | nach oben springen

#257

RE: » welcome to london!

in »application« 10.12.2018 22:48
von Bamidele Diallo | 777 Beiträge

Guten Abend lieber Edward oder soll ich dich klein Eddy nennen?

Ich finde es schön und @Adah Yael Ben-Haim wird auch entzückt sein, dass du mit einer Bewerbung, die mir im Übrigen sehr gut gefällt, wieder gekommen bist.

Deine Angaben sind soweit passend und ich würde dich ja am Liebsten gleich auf die Sonnenseite von London ziehen, aber das liegt nicht in meinem Ermessen.

Da ich dir die hübsche Adah bereits markiert habe, müssen wir nur noch darauf warten, dass sie uns beehrt und uns mitteilt, ob die Bewerbung ausreichend ist oder sie noch einen Probepost wünscht.

Ich hoffe, Du hast etwas Zeit übrig, obwohl ich mir fast sicher bin, dass sie dich nicht so lange warten lassen möchte. Sie hat sich ja bereits bei Interessenbekundung des Gesuchs mega gefreut.

Da es schon spät ist, kommt der Tee und ein gute Nacht Keks, mit dem du sehr sparsam umgehen musst.

Bis hoffentlich gleich

- Dele


      
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#258

RE: » welcome to london!

in »application« 10.12.2018 23:06
von Adah Yael Ben-Haim | 181 Beiträge

Hallöchen du zuckersüßes Popöchen

Es ist ja nicht so das ich auf dich gewartet habe...von mir aus hättest du auch wegbleiben können

(Ich bin mega happy das du endlich da bist )

Deine Lebensgeschichte...was soll ich dazu sagen? Alles was ich gehört habe ist..Blabla..ich bin so toll...blaba...ich bin ein streber blabla

(Pb ist soooooo verliebt in die Story und braucht daher keinen Probepost mehr!!!)

ich kann ja nicht verhindern das du auch bist also sehen wir uns gleich drüben...schätze ich.

(Ich freu mich schon unglaublich das du deinen Hintern endlich rüber bewegst bis gleich Zuckerstück )






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#259

RE: » welcome to london!

in »application« 10.12.2018 23:09
von Bamidele Diallo | 777 Beiträge


Ich habe doch gesagt, dass sie sehnlichst auf dich gewartet hat. Das sie keinen Probeposte wünscht und deine Anmeldung im Grunde noch vorhanden ist, würde ich diese gleich annehmen und du kannst zu uns hübschen Menschen herüberkommen.

Was hältst du davon?


      
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#260

RE: » welcome to london!

in »application« 10.12.2018 23:39
von Edward Lewis | 24 Beiträge

Ja vielen dank für das Lob beiderseits : ) zumal ich tatsächlich trotz meiner Gedanken die ich mir gemacht hab keine Ahnung hatte wie das ankommt, aber das ist ja auch spannend.
(eine frage wofür steht Pb?)

Ich halte jedenfalls viel davon und würde mich rüber bequemen wollen, sehr gern sogar.
(wäre da nicht diese Zicke die kann einen den ganzen Abend versauen ;) )


zuletzt bearbeitet 10.12.2018 23:39 | nach oben springen

#261

RE: » welcome to london!

in »application« 10.12.2018 23:43
von Bamidele Diallo | 777 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus Hunderten an verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher.
Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...



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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN NAME"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier den Namen deines Charakters ein[/style][/b]

 
Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN ALTER"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier das Alter deines Charakters ein[/style][/b]

 
Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEINE GESCHICHTE"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)[/style][/b]

 
Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN BERUF"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein[/style][/b]
 

Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN AVATAR"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht[/style][/b]

 
Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DAS GESUCH"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?[/style][/b]

 
Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DAS REGELPASSWORT"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben![/style][/b]
 
 




      
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#262

RE: » welcome to london!

in »application« 12.12.2018 13:56
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》"DEIN NAME"
Louis Crane


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》"DEIN ALTER"
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Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》"DEINE GESCHICHTE"

Louis Crane, geboren im Jahre 1988 im hübschen Cardiff in Wales, die seiner Meinung nach übrigens die schönste Hafenstadt der Welt ist, hatte ein ruhiges und relativ normales Leben. Sein Vater war Hochseefischer und brachte jeden Morgen tonnenweise Fisch in die Stadt, während seine Mutter neben ihrer Hausfrauentätigkeit eine kleine Schneiderei betrieb. Da kam das Geld hauptsächlich von seinem Vater und obwohl sie nie sonderlich reich waren, hatten sie dennoch alles, was sie brauchten. Vier Jahre nach ihm wurde die Familie mit einer Tochter bereichert, die Louis in den ersten Jahren absolut nicht leiden konnte - sie war laut und stank, sie bekam alle Aufmerksamkeit und sie zog immer an seinen Haaren, außerdem schob sie sich alles in den Mund, was nicht von selber fliehen konnte und das fand er schon irgendwo eklig. Je älter er wurde, desto nerviger wurde seine Schwester. Vor allem, als sie anfing zu laufen und auch noch zu sprechen begann. Im Nachhinein war er sich sicher, dass sein Leben um einiges ruhiger verlaufen wäre, wenn sie nie damit angefangen hätte. Sie war eine Petze Hoch zehn. Natürlich blieb es nicht aus, dass Louis sie immer wieder ärgerte, weil sie sich immer so schön aufregte, aber das Mädchen rannte immer sofort zu ihren Eltern, weil sie genau wusste, dass er dann nicht nur beschimpft wurde, was er gar nicht leiden konnte, sondern auch von seinem Vater regelmäßig eine übergezogen bekam. Das war aber nie wirklich schmerzhaft, da es sich immer nur um einen Klaps auf den Hinterkopf gehandelt hatte, und ihn wirklich daran hindern, seine Schwester zu ärgern, tat es auch nicht.
Aber irgendwann wird auch die nervigste Schwester größer und vernünftiger und das Verhältnis verbesserte sich immens. Und spätestens, als sie in ein größeres Haus umzogen und sich nicht mehr ein Zimmer teilen mussten, waren die beide schon eher wie Freunde als Feinde. Der Nachbarschaftswechsel tat der ganzen Familie gut. Die Schneiderei seiner Mutter war praktisch um die Ecke und sein Vater, der nun lieber in der Verwaltung als in der Hochseefischerei arbeiten wollte, hatte nun auch mehr Zeit, um sich mehr in das Familienleben zu integrieren. Unter den Nachbarn fand er sogar ein paar gute Freunde, mit denen er auch heute noch regelmäßig zum Kartenspielen in Pubs geht. Und Louis erlebte wohl seine erste Schwärmerei für ein Nachbarsmädchen. Aber er war damals viel zu schüchtern gewesen, um sie tatsächlich anzusprechen, weshalb sich sein Kontakt zu Mädchen lange Zeit auf seine beste Freundin Delilah beschränkte, was ihm auch nicht missfiel. Immerhin tickten die beiden sehr ähnlich, denn auch sie war nicht gerade jemand, der sich viel mit dem anderen Geschlecht beschäftigte. Delilah selber hatte er damals nicht einmal als so ein Mädchen angesehen, sie war einfach seine Freundin und im gewissen Maße geschlechterlos. Das änderte sich erst relativ spät, im letzten Jahr der High School, als sie ganz plötzlich die Aufmerksamkeit eines Jungen bekam, über dessen Art sie sich eigentlich immer lustig gemacht hatten. Louis stellte auf unangenehme Weise fest, dass ihm das nicht gefiel, denn auf einmal waren die beiden auch noch ein Paar und er? Er wurde irgendwo zurückgelassen. Zwar sagtem ihm seine Eltern, dass das völlig normal sei in ihrem Alter, aber das sorgte nicht dafür, dass der Schmerz verschwand. Ohne seine beste Freundin fühlte er sich auf einmal nur noch halb vollständig, da sie immer an seiner Seite gewesen war. Jetzt hatte sie neue, coolere Freunde als ihn und er ließ seine Versuche, den Kontakt zu ihr zu halten, bald sein. Nach seinem Abschluss ging er nach Oxford, um zu studieren, was er sich dank eines Stipendiums auch leisten konnte.
Dort traf er sie wieder - seinen ersten Schwarm in Form der Nachbarstochter, die ein Jahr nach ihm ebenfalls nach Oxford kam. Louis, der ein bisschen aus sich herausgekommen war in dem letzten Jahr, nutzte die Gelegenheit, dass sie sich in derselben Unterkunft befanden, und lernte sie kennen, um sie wenig später auf das erste Date seines Lebens einzuladen. Die nächsten drei Jahre waren die beiden ein Paar und auch, als er das Studium erfolgreich abschloss, versprach er ihr, dass sie, sobald auch sie mit ihrem Studium fertig sei, gemeinsam nach London ziehen würden, um da ihr Leben aufzubauen. Und so landete er mit zweiundzwanzig Jahren in London, relativ ausgebrannt, da er alle seine Ersparnisse während seiner Zeit in Oxford ausgegeben hatte. Seine Eltern besorgten ihm eine Wohnung - ohne eine richtige Arbeitsstelle wollte ihm keiner eine Wohnung vermieten, weshalb er auf die Bürgschaft seiner Eltern angewiesen war - und in diese zog ein Jahr später auch seine Jugendliebe mit ein. Das Leben konnte beginnen. Und es begann super! Sie hatten unendlich viel Zeit miteinander, taten alles, was sie wollten, fühlten sich wie die Herrscher der Welt, lebten, liebten. Die Ernüchterung kam bald, als Louis' Eltern irgendwann den Geldhahn zudrehten, da er sich auch zwei Jahre nach seinem Abschluss um noch keinen richtigen Job bemüht hatte und aus der Tasche seiner Eltern gelebt hatte. Nun, mit einem Fuß bereits auf der Straße, zerplatzte die Seifenblase, in der sie gelebt hatten und somit auch ihre Beziehung.
Viel Zeit zum Trauern blieb ihm nicht. Geld musste her, und das möglichst schleunigst. Sein großer Traum war es immer gewesen, irgendwann bei der NASA zu landen, weshalb er sich auch für sein Studium in erster Linie entschieden hatte. Da sich diese allerdings auf einem völlig anderen Kontinent befand, hoffte er auf eine Chance bei der ESA; allerdings hatte er, blind vor Liebe, ausgeblendet, dass die ESA in London keinen Standpunkt besaß. Der nächste war etwa fünfzig Meilen westlich, ganz in der Nähe von Oxford, und bis dahin zu pendeln erschien ihm ziemlich nervenaufreibend. Sein Wunsch, irgendetwas mit der Welt außerhalb der Erde zu tun, schien fürs Erste unerreichbar zu sein, und so nahm er den ersten Job an, der sich ihm anbot; Knopfdrücker in einer Kerzenfabrik. Dank des Mitarbeiterrabatts duftete es in seiner Wohnung auch immer himmlisch nach allen möglichen Dingen.
Die Jahre vergingen, aus vierundzwanzig wurde achtundzwanzig und das Leben nahm seinen Lauf. Ganz ablassen von seinem Traum konnte er nie, weswegen sich Louis, mehr aus Jux heraus, irgendwann bei der NASA für ein Nachwuchsprogramm bewarb und auch angenommen wurde. Er flog nach Texas, machte den zweimonatigen Kurs mit und lernte einiges dazu. Am Ende der zwei Monate bewarb er sich auf eine feste Stelle, aber er wurde abgewiesen mit der Begründung, dass derzeit keine weiteren Kräfte benötigt würden, er solle sich aber immer wieder mal melden, denn generell bestünde schon Interesse an ihm. Der Schlag in den Magen saß und geknickt trat er die Heimreise an, die allerdings wegen eines Blizzards an der Ostküste genau dort endete und erst ein paar Tage später weiter gehen würde. In New York steckte man ihn in ein recht schickes Hotel, welches er aber nicht so richtig verließ, auch wenn er die Stadt gerne besichtigt hätte. Die Enttäuschung saß tief und er wusste nicht, was er als nächstes machen sollte. Zurück in die Kerzenfabrik wollte er nicht, auch wenn er in den letzten Jahren wirklich viel Gefallen an Kerzen gefunden hatte, und sonst fiel ihm nichts ein, was aus ihm werden sollte. Den letzten Abend vor dem Heimflug verbrachte er an der Hotelbar - Alkohol hatte er nie sonderlich viel getrunken, aber an diesem Abend war es ihm, als sei das genau der richtige Ort für ihn. Und wie sich herausstellte, traf er genau die Person, die er in dem Moment vermutlich am meisten gebraucht hatte, ohne es selber zu wissen. Delilah. Zehn Jahre lang hatten sie sich nicht mehr gesehen, aber erkannt hatte er sie sofort. Und es war, als hätten sie sich nie aus den Augen verloren. Sie gingen genauso unbeschwert miteinander um wie in ihrer Jugendzeit, sie redeten wie Wasserfälle - etwas, was auch nur bei ihr passierte, allen anderen gegenüber war Louis eher verschlossen - und nur dank ihr (und dem ganzen Alkohol, den sie vernichteten) fand er den Willen wieder, seinen Traum weiter zu verfolgen, auch wenn er vielleicht in etwas weitere Ferne gerückt war. Am Morgen danach - ihm ging es schlecht wie nie - checkte er aus, ohne daran zu denken, ihr eine Nachricht zu hinterlassen. Erst im Flugzeug, zehn Kilometer über dem Meer, fiel es ihm auf und er ärgerte sich extrem über sich selber. Zwar hatte er ihr erzählt, dass er seit sechs Jahren schon in London lebte, aber die Stadt war wahnsinnig groß und... überhaupt war es doch eher unwahrscheinlich, dass sie nach ihm suchen würde. Und aussichtslos war es sowieso.
Zurück in London kündigte er in der Kerzenfabrik und fand nach einigen Tagen Suche das Mullard, ein Laboratorium etwas außerhalb von London, welches er gut erreichen konnte. Dort wurde er Teil der Forschungsgruppen und ist auch aktuell dort beschäftigt.




Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》"DEIN BERUF"
Forschungsmitglied im Mullard Laboratorium


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》"DEIN AVATAR"
Samuel George Claflin - für mich reserviert


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》"DAS GESUCH"
Auf das Gesuch von Delilah. Ob sie einen Probepost will? Bestimmt, ich hab irgendwie ein bisschen wirr geschrieben.


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》"DAS REGELPASSWORT"
Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin! ... Optional könnte es aber auch 'Icky hat es eingesteckt um es Harrison an Weihnachten unter den Baum zu legen' sein..


zuletzt bearbeitet 12.12.2018 15:40 | nach oben springen

#263

RE: » welcome to london!

in »application« 12.12.2018 14:12
von Delilah Brooks | 293 Beiträge

einen Probepost? Ich glaube, du machst Witze! Wirr ist gut, wirr kann ich! Ich bin vollkommen begeistert von deiner Story. Man merkt, dass du dir Gedanken gemacht hast, also nein. Ich brauche keinen Probepost Hach, jetzt bin ich ganz aus dem Häuschen und freue mich schon, dich bald bei uns auf der anderen Seite begrüßen zu können von meiner Seite aus hast du also ein fettes ja.


Ich verlinke mal ein paar der tollen Teamies, damit du uns nicht verloren gehst.

@Bamidele Diallo @Ichabod Galloway @Alistair McCallum l @Harrison McAvoy



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#264

RE: » welcome to london!

in »application« 12.12.2018 14:20
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Oh, und wie ich mir Gedanken gemacht habe! Bei den ganzen Recherchen hab ich mir fast die Augen gebrochen, so viele Gedanken hab ich mir dabei gemacht.
Ich freue mich, dass dir meine geistigen Auswüchse zusagen. Und ich freue mich auf dich

Da sich die Admins ruhig Zeit lassen können, gehe ich noch mal unter die Dusche, muss ja nicht sein, dass ich hier stinkend ankomme.

Bis später.


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#265

RE: » welcome to london!

in »application« 12.12.2018 15:54
von Ichabod Galloway | 246 Beiträge

Einen wunderschönen Nachmittag wünsche ich

Zuerst einmal möchte ich mich für die lange Wartezeit entschuldigen. Leider waren als du dich beworben hast 90% des Teams auf der Arbeit, während meine Wenigkeit in der Uni saß und sich durch eine Moderation gequält hat. (Wenn ich in den nächsten 3 Tagen noch einmal das Wort Naturpoesie höre, werde ich wohl spontan in Flammen auf gehen. Wie ein Dämon bei Weihwasser nur sind es bei mir eben die Schlegel Brüder und William Wordsworth
Aber die gute @Delilah Brooks hat uns ja gebührend vertreten. Was natürlich auch ein kleines bisschen in ihrem Eigeninteresse war, aber ich bedanke mich dennoch, dass du unseren Gast nicht alleine hast versauern lassen.

Aber jetzt mal genug davon. Immerhin wartest du schon lange genug.
Deine Avatar war dir reserviert, das Regelpasswort hat gestimmt und deine Geschichte... nun wie sage ich das am besten? Ich liebe sie Nicht nur weil ich das mit der Liebe fürs All durchaus verstehen kann, sondern auch weil sie wirklich gut geschrieben ist.
Ein Eindruck, den Delilah mit mir zu teilen scheint
Denn wie sie ja bereits geschrieben hat wünscht sie sich keinen Probepost und ich kann dich gerne auf die andere Seite lassen.
Also pack deine Koffer und schwing dich in die Anmeldung. Ich hole dich dann auf der anderen Seite ab.

Liebe Grüße, Icky.





"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#266

RE: » welcome to london!

in »application« 13.12.2018 10:38
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》"DEIN NAME"
Ich höre auf den Namen Hardin Davies. Eigentlich Hardin Stephen Davies, aber Hardin reicht vollkommen.


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》"DEIN ALTER"
Ich bin 31 Jahre. Und war es nicht zu sagen das ich alt bin. Man ist immer so alt wie man sich fühlt.


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》"DEINE GESCHICHTE"
Da kann ich echt nur sagen Datenschutz ade. Aber okay ich kann gerne was über mich erzählen. Wird sie wohl nur nicht unbedingt erfreuen. Ich bin kein unbedingt einfacher Mensch. Aber ich stelle da auch mal eine Frage. Kennen Sie das Gefühl wenn man nirgendwo dazugehört oder das Gefühl hat das man einfach nirgends reinpasst? Denn so geht es mir oder besser gesagt es ging mir fast mein ganzes Leben so. Geboren wurde ich 1987 in London als Sohn von Ken und Trish. Zumindest hab ich das geglaubt, aber dazu komme ich später genauer. Die ersten Jahre meiner Kindheit liefen mehr oder weniger gut, aber das war nicht sonderlich lange. Meine Mom war immer liebevoll zu mir und hat mir alles versucht zu ermöglichen, aber es war eben nicht so einfach wenn das Geld knapp war. Aber ich war glücklich wenn ich ein Buch hatte, denn schon früh entdeckte ich meine Leidenschaft für Bücher und große bekannte Werke. Eines meiner Lieblingswerke ist bis heute noch Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Ich hab dieses Buch als kleiner Junge verschlungen. Aber leider sollte es schlimmer werden anstatt besser. Die Ehe meiner Eltern begann zu krieseln und Probleme wurden zum Alltag. Während meine Mom arbeiten ging fing mein Dad an zu trinken. Er besuchte Bars und trank sich bis zur Besinnungslosigkeit, bevor er dann voll bis oben hin nach Hause kam und dann begann meine Mom zu schlagen. Als ich das mitbekam wollte ich mich dazwischen stellen und bekam es dann selbst ab. Das ging eine ganze Weile so und mein Vater wurde für mich zum Monster. Ich floh somit in meine Welt aus Büchern, doch an diesem einem besagten Abend schien es fast komplett zu eskalieren. Wie immer war ich zu Hause und las als mein Vater besoffen nach Hause kam. Er ging meine Mom erneut an und ich wollte dazwischen gehen. In diesem Moment kam ich aber gegen seine Flasche Schnaps die auf dem Tisch stand. Sie fiel zu Boden und zerbrach. Da ging mein Dad wutentbrand auf mich los, denn ich hatte seinen Schnaps kaputt gemacht. Diese kranke Scheiße muss man sich mal reinziehen. Wegen dieser dämlichen Flasche ging er auf mich los. Er schlug mich grün und blau an diesem Abend und meine Mom konnte nichts machen. Das Resümee aus dieser Nacht. Ich kam ins Krankenhaus mit mehreren Hämatomen, einer riesigen Schnittwunde an meinem linken Arm und mehreren Rippenbrüchen. Ich musste sogar operiert werden, aber ich überlebte. Doch ab diesem Tag war es genug für meine Mom. Sie reichte die Scheidung ein, nahm mich und wir zogen um. In einen anderen Stadtteil. Sie überließ mein Dad seinem Schicksal. Nun sollte es ein wenig besser werden. Ich begann die Schule zu besuchen, aber ich hatte es alles andere als leicht. Regelmäßig wurde ich gemobbt und fertig gemacht, doch was dich nicht umbringt macht dich nur härter und so begann ich die Gemeinheiten an mir abprallen zu lassen. Das ging anfangs gut, doch als ich älter wurde begann ich mich regelmäßig zu prügeln. Meine Mom wusste nicht mehr weiter, denn ich entwickelte mich zum totalen Problemkind. Als Teenager war ich kaum zu bändigen und hatte die Schule auch nur mit Ach und Krach geschafft. Irgendwann wurde es meiner Mom dann zu viel und so schickte sie mich mit 18 nach Amerika, genauergesagt nach New York wo ich studieren sollte. Gesagt, getan und so began ich mein Studium. Ich fand dort sogar Freunde, wurde Teil einer Clique und ich begann mir mein erstes Tattoo stechen zu lassen. Damit wollte ich die Narbe an meinem Arm verstecken die durch meinen Vater kam und im Laufe der Zeit sollten weitere folgen. Es gefiel mir meinen Körper mit diesen Motiven zu verzieren. So vergingen die weiteren Jahre und aus dem Teenager wurde nun ein junger Mann. Während meiner Studienzeit hatte ich immer noch viele Prügeleien, aber ich hatte es geschafft. Nachdem mein Studium beendet war reiste ich zurück nach London und begann mit meiner großen Leidenschaft. Ich lese ja bekanntlich sehr gerne und nun fing ich an selbst zu schreiben. Dort konnte ich alle Wut verarbeiten und aufschreiben. Es folgte eine Geschichte basierend auf meinen Leben. Aber ich traute mich nicht diese abzuschicken und veröffentlichen zu lassen.
Ob ihr es glaubt oder nicht, aber sogar mein Vater sollte wieder in mein Leben treten. Tja und was glaubt ihr was aus ihm geworden ist? Ich dachte er hätte sich ins Grab gesoffen, aber Nein er war inzwischen Rektor an der Uni in London geworden, hatte Geld, ein dickes Haus und eine neue Frau an seiner Seite. Scheinheiliges Getue. Meine Mom musste im Dreck kriechen und mein Dad lebt in einem Palast. Aber er bekam meine Wut oft zu spüren. Er tat das was mir am Ende aber bei meiner Karriere weiter helfen sollte. Das Manuskript was ich geschrieben hatte reichte er bei einem Verlag ein und dieser wollte es sogar veröffentlichen. Anfangs war ich sauer darüber, doch mein Buch wurde sogar zum Erfolg. Ich wurde bekannt damit und ich begsnn ihm dankbar zu sein, doch ich sollte etwas neues erfahren. Was mein Leben auf den Kopf stellen sollte. Mein Vater war nicht mein Vater. Richtig, meine Eltern hatten mich nur belogen. Die Art wie ich es raus fand war unschön, denn das letzte was ich wollte war meine Mom inflagrantie beim Sex zu erwischen. Nun kam raus das dieser Mann mein Dad war, er hatte sogar mein Buch verlegt und so kam erneute Wut in mir auf. Mein ganzes Leben war eine einzige Lüge. Ich konnte nicht mehr und brach jeden Kontakt ab. Zog mich zurück. Ich schrieb weiter Geschichten und sollte sogar Glück haben. Mein zweites Buch kam raus und ja ich hatte meine Berufung gefunden. Leider ist meine Wut über alles nicht ganz verraucht und ich bin noch heute oft in Schlägereien verwickelt. Somit bin ich regelmäßig zur Physio wegen meiner Verletzungen. Inzwischen ist sogar meine Therapeutin zu einer engen und guten Freundin geworden. Aber nun gut lassen wir uns überraschen wie es weiter geht.



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》"DEIN BERUF"
Ich arbeite als Autor. Vielleicht haben sie ja schon eines meiner Werke gelesen?


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》"DEIN AVATAR"
Also mit wird nachgesagt das ich Stephen James sehr ähnle. Der gute war im übrigen für mich reserviert.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》"DAS GESUCH"
Ja ich bin der zukünftige Herzkönig meiner Lieblingsphysiotherapeutin Robyn Kent. Sie weiß auch das ich auf dem Weg bin.



Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》"DAS REGELPASSWORT"
Alistair war da


zuletzt bearbeitet 13.12.2018 13:54 | nach oben springen

#267

RE: » welcome to london!

in »application« 13.12.2018 11:34
von Emilia McCallum | 610 Beiträge

Guten Morgen lieber Gast,

wie es scheint, stecken unsere lieben Admins noch im Real Life fest (wahlweise liegen sie versoffen auf dem Weihnachtsmarkt, man weiß es nicht). Ich zitiere sie mal für dich her und lasse dir für die Wartezeit ein paar frischgebackene Kekse und Weihnachstpunsch da.

@Alistair McCallum @Bamidele Diallo @Harrison McAvoy @Ichabod Galloway @Linnea Atwood @Cassandra Sloane Murphy


Emilia, the ambitious one. Aethelflaed, the warrior queen.


I was named to be more than they expected me to be.

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#268

RE: » welcome to london!

in »application« 13.12.2018 12:05
von Robyn Kent | 15 Beiträge

Hui. Mein Zukünftiger (:
Schön, dass es geklappt hat.
Also mein 'okay' hast du allemal.
Herzliche Grüße, Rob


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#269

RE: » welcome to london!

in »application« 13.12.2018 13:53
von Alistair McCallum | 486 Beiträge

Einen wunderschönen guten Tag mein Lieber!
Verzeih die grauenhaft lange Wartezeit, aber wir Admins sind leider voll und ganz vom Weihnachtsstress, Arbeit und Uni in Beschlag genommen worden. Da ich dich nun aber nicht mehr noch länger warten lassen möchte, melde ich mich kurz aus meiner Mittagspause um dich durch zu lassen. Deine Bewerbung finde ich nämlich absolut wunderbar und da der Avatar sowieso für dich reserviert war, der Name noch frei ist und auch das Regelpasswort bestimmt hat, hast du vom Team auf jeden Fall das OK. Robyn wartet ganz offensichtlich auch schon sehnsüchtig auf ihren Zukünftigen, weshalb ich dich gar nicht mehr länger aufhalten und gerne durchwinken will.
Leider muss ich gleich wieder los, aber einer meiner Kollegen wird sich dann sicherlich auf der anderen Seite um dich kümmern.
Ich freue mich schon, dich dann bei uns begrüßen zu dürfen!
Ganz herzliche Grüße,
Alistair

P.S.: An dieser Stelle vielen Dank an @Emilia McCallum fürs Verlinken!



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#270

RE: » welcome to london!

in »application« 13.12.2018 14:31
von Ichabod Galloway | 246 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus Hunderten an verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher.
Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...



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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN NAME"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier den Namen deines Charakters ein[/style][/b]

 
Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN ALTER"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier das Alter deines Charakters ein[/style][/b]

 
Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEINE GESCHICHTE"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)[/style][/b]

 
Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN BERUF"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein[/style][/b]
 

Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DEIN AVATAR"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht[/style][/b]

 
Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DAS GESUCH"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?[/style][/b]

 
Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#7b5b5a]》"DAS REGELPASSWORT"[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben![/style][/b]
 
 







"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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